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18 December 2011

Die Grenzen von Open Source Software

Open Source Software ist eine tolle Sache. Sie stellt die Kompatibilität und Freiheit in der Entwicklung sicher und ermöglicht es beispielsweise das Formate wie .doc zum Standard geworden sind und die Geister namens inkompatibler Dateiformate zusehends verschwinden. Doch die Kehrseite von Open Source Software durfte ich mit «CMS Made Simple» am eigenen Leib erfahren.

Mein früher verwendetes CMS namens «CMS Made simple» war ein freies Content Management System, welches von Programmierern in deren Freizeit entwickelt wird. Dazu gibt es Tausende Entwickler über die ganze Welt verteilt, welche Plug-ins und Erweiterungen entwickeln. Ein echtes Unverfälschtes Open Source Projekt also.

Editieren Mein früher verwendetes CMS namens «CMS Made simple» war ein freies Content Management System, welches von Programmierern in deren Freizeit entwickelt wird. Dazu gibt es Tausende Entwickler über die ganze Welt verteilt, welche Plug-ins und Erweiterungen entwickeln. Ein echtes Unverfälschtes Open Source Projekt also. Ich habe dieses CMS bei diversen Projekten eingesetzt so auch bei meiner alten Portfoliosite. Als Einstieg in die CMS Thematik war das eine tolle Sache mit schnellen Lernerfolgen, aber ich stieß recht schnell an die Grenzen der Flexibilität da für erweiterte Anwendungen PHP Kenntnisse sowie die in meinen Augen sehr komplizierte «Smarty» Template Sprache notwendig wäre. Ich will Gestalter bleiben und nicht Programmierer werden, daher habe ich von diesen Programmiersprachen abgesehen. Trotzdem ist mit diesem CMS einiges möglich. So habe ich auch die Website des «Kaleidoscope String Quartet» mit diesem CMS umgesetzt.

Der Hacken an diesem CMS war aber ein anderer. Meine alte Portfoliopage war mit einer Multilanguage Version von CMS Made Simple umgesetzt, die von einem italienischen Entwickler entwickelt wurde und doch recht praktisch war.

Nun kam es, das sich dieser Entwickler aus dem Projekt zurückzog und sich vermutlich auch interne Streitigkeiten ergaben. Jedenfalls wurde die Multilanguage Version nicht mehr unterstützt, von der CMSMS Site genommen und von den Entwicklern der Originalversion unter den Tisch gekehrt. Ca. 400'000 Installationen weltweit waren davon betroffen.

Aus dem darauf folgenden Foren Threads wurde relativ schnell ersichtlich, dass den Entwicklern, ansässig Inden USA und Kanada an einer Multilanguage Version nicht allzu viel lag. Gleichzeitig versprachen Sie in der Version 2.0 eine Multilanguage Lösung zu implementieren.

Die Version 2.0 von CMS Made simple wurde vor Jahren angekündigt und bisher ist nichts davon zu sehen. Den Entwicklern kann man nur schwerlich einen Vorwurf machen, immerhin ist das ein Hobbyprojekt. Sie erwiesen sich aus diesem Grunde auch als relativ kritikresistent.

Aufgrund dieser Begebenheiten habe ich mich dafür entschieden eine neues CMS zu suchen. Für professionelle Projekte ist mir eine solche Situation zu unsicher. Wer weiss was als Nächstes kommt. Vielleicht kommt Version 2.0 nie.

Content Management Systeme gibt es wie Sand am Meer. Dementsprechend dauerte meine Suche. Wichtig war mir neben einer einfachen Templatesprache und Erweiterbarkeit ein möglichst benutzerfreundliches Backend.

Die Mehrheit aller CMS Content Betreuer hat nichts mit HTML am Hut. Dies ist in meinen Augen absolut berechtigt. Der Endkunde der Website soll sich möglichst nicht mit HTML und Markup herumschlagen müssen, sondern soll sich voll und ganz auf die Inhalte Konzentrieren können und die Administration der Website soll den kleinsten Teil seiner Arbeitszeit einnehmen.

Editieren Ich habe als Content Einpfleger mit diversen grossen CMS gearbeitet wie z.B. Microsoft Sharepoint und Joomla. Beide sind ein Graus und stammen aus der Web 1.0 Ära als Usability noch kein Thema war, weil fast nur Informatiker mit CMS zu tun hatten. Diese Zeiten sind aber Gott sei Dank vorbei.

Nach Langem hin und her habe ich mich für das CMS Expression Engine entschieden.

Die Eckpunkte:

  • Das CMS wird kommerziell vertrieben und ist nicht frei erhältlich. Dafür steht ein professionelles Entwicklerteam im Hintergrund, welches die Weiterentwicklung und Fehlerbehebung garantiert.
  • Die Templatesprache ist unglaublich einfach und flexibel.
  • Das Backend und die darin enthaltenen Editoren sind einfach zugänglich und für Anwender einfach verständlich.
  • Das CMS ist auch im Backend sehr stark konfigurierbar sodass der Anwender praktisch nie Markup zu Gesicht bekommt.
  • Mit einer Lizenz erhält man auch Support durch die Entwickler. Dies hat mich dazu bewogen, dieses Produkt auszuprobieren.

Dies hat mich dazu bewogen, dieses Produkt auszuprobieren.

Ich habe nun zwei Projekte mit Expression Engine umgesetzt.

Ich bin absolut begeistert von diesem CMS. Nach nun einigem Lernaufwand ermöglicht es mir Expression Engine, mich voll und ganz auf die wichtigen Dinge eines Projekts zu konzentrieren, welche wichtig sind: Gestaltung & Usability

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